Warum Atemtraining so wichtig ist

Warum Atemtraining so wichtig ist

Der Atem begleitet uns durch das ganze Leben, durch all unsere Stimmungslagen. Vor Schreck oder Anspannung bleibt unser Atem weg oder wir atmen flach. Der Atem drückt nicht nur unsere momentane Befindlichkeit aus, wir können durch ihn auch direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen. Durch bewusste Atemübungen lösen sich Energieblockaden auf der physischen, feinstofflichen und emotionalen Ebene auf.

Unsere Lungen haben aber auch eine entscheidende Reinigungsfunktion (Schleim, Husten, Niesen, Erkältung …). Mit Atemübungen kannst du deinen Körper bei der Selbstreinigung unterstützen.
Außerdem verbessern die Atemübungen die Lungenfunktion und kräftigen die Lunge. Im Yoga und Ayurveda wird einer kräftigen Lunge, genauso wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin, eine kräftige Immunabwehr zugesprochen. Insbesondere gegen Atemwegsinfekte und andere über den Luftweg übertragene Infektionen. Aber auch wenn dich bereits eine Erkältung erwischt hat ist es noch nicht zu spät. Mit Kapalabhati und Wechselatmung (neben Neti, Ruhe und ganz viel heißem Ingwertee) kannst du der Schnupfennase zu Leibe rücken.

Wie ein Anker ein Boot vor dem Abdriften bewart,
sorgt die bewusste Atmung dafür,
dass wir uns auf den Moment konzentrieren
und unser wahres Selbst nicht aus den Augen verlieren.
Zitat von Thich Nhat Hanh (Vietnamesischer Mönch, Schriftsteller, Lyriker)

Die richtige Atemtechnik trägt einen großen Teil zur körperlichen und geistigen Entspannung bei und hilft dir so, gesund zu bleiben. Schon die Übung der bewussten Bauchatmung hilft bei der Reduktion von innerer Anspannung und Stress. Und ist auf jedem Bürostuhl, sogar während hektischer Besprechungen, ausführbar. Die Atemübungen im Yoga (Pranayama) fördern das Prana, regen den Energiefluss im Körper an und fördern die Balance zwischen rechter und linker Gehirn- und auch Körperhälfte. Durch sanfte Kontrolle über den Atem kann auch der Geist kontrolliert, im Sinne von zur Ruhe gebracht und fokussiert, werden. Die in der Meditation angestrebte Ruhe des Geistes kann durch Atemübungen vorbereitet werden. So bewirken die yogischen Atemübungen eine Reduktion von Stress und innerer Anspannung und tragen hierüber zur Vermeidung von stressbedingten Erkrankungen wie hohem Blutdruck oder Burnout bei.

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